Kasse Konfiguration

Kasse Konfiguration

Kasse Konfiguration: Allgemeines

Die Bedienung des Programms entspricht in der Konfigurationsebene im wesentlichen dem Windows-Standard. Da viele Eintragungen in Datenbanktabellen erfolgen, hier eine kurze Erläuterung zu dem Umgang mit diesen Funktionen. Konfigurationen werden in Dialogfenstern vorgenommen, die über das Menu “Einstellungen” aufgerufen werden. Dabei sin oft Eingaben in Datenbanktabellen erforderlich; auf diese wird nachfolgend kurz eingegangen. Die Darstellung der Daten erfolgt bei einigen Tabellen kombiniert, oben wird die Tabelle in einem Gitter angezeigt, unten wird der aktuelle Datensatz in Eingabefeldern dargestellt. Umfangreiche Tabellen werden in mehrseitigen Dialogfenstern angezeigt und bearbeitet, hier wird die Tabelle auf der ersten Seite des Dialogs angezeigt und die Eingaben für die einzelnen Werte erfolgen auf den weiteren Seiten des Dialogfensters.

Beispiel:

Das Dialogfenster zeigt die Tabelle Packungsarten, die für Anlieferartikel verwendet wird. Der aktuell zum bearbeiten ausgewählte Datensatz ist durch das kleine schwarze Dreieck auf der linken Seite der Tabelle markiert, in den Eingabefeldern werden die gleichen Daten wie in der Tabellenzeile angezeigt. Änderungen können jetzt in der Tabelle oder in den Eingabefeldern vorgenommen werden. Ganz unten links sieht man eine Gruppe von Schaltflächen (Buttons), diese wird „Datenbanknavigator“ genannt.

Kasse Konfiguration: Die Buttons haben – von links nach rechts – folgende Funktionen:

  • Erster Datensatz – Einen Datensatz zurück – Einen Datensatz vor – Letzter Datensatz
  • Neuen Datensatz einfügen – Datensatz löschen – Datensatz bearbeiten –
  • Änderungen übernehmen – Bearbeiten abbrechen – Daten aktualisieren.

Die Buttons „Änderungen übernehmen“ und „Daten aktualisieren“ bewirken in der Praxis das gleiche, die geänderte Zeile wird in der Datenbank zwischengespeichert. Dieses kann allerdings fehlschlagen, da die Daten von dem Datenbanksystem immer geprüft werden. Z.B. müssen die Nummern der Datensätze immer eindeutig sein, mehrere Zeilen mit der gleichen Nummer sind nicht zulässig und werden mit einer Fehlermeldung abgewiesen. Wechselt man einen anderen Datensatz, werden die Änderungen ebenfalls zwischengespeichert. Fehlen in einem zu speichernden Datensatz notwendige Einträge, erfolgt ebenfalls eine entsprechende Meldung. Der Button „Datensatz bearbeiten“ wird normalerweise nicht benötigt, da das Programm den Bearbeitungsmodus automatisch einschaltet. Der Button „Bearbeiten abbrechen“ macht alle Änderungen des aktuell bearbeiteten Datensatzes rückgängig, solange diese noch nicht übertragen wurden. Bei der Funktion „Datensatz einfügen“ gibt es eine Besonderheit: Es wird automatisch das 1. Feld, in der Regel die Datensatznummer aktiviert. In manchen Tabellen wird die Datensatznummer allerdings automatisch vergeben und kann nicht geändert werden. In Dialogfenstern gibt es noch den Button „Abbrechen“. Wird dieser angeklickt, werden alle Änderungen, die seit dem Aufruf des Dialogfensters gemacht wurden verworfen, auch das Löschen und Einfügen von Datensätzen. Sind Änderungen erfolgt, kommt vor dem Abbruch noch eine Sicherheitsabfrage. Sollen die Änderungen übernommen werden, muss dazu der Button „Änderungen übernehmen“ angeklickt werden.

Datenbankverbindung

Installiert man das Programm und den Datenbankserver wie vorgegeben auf einem Rechner, sind in der Regel keine Anpassungen durchzuführen. Bei Netzwerkinstallation ist dagegen eine Konfiguration von einigen Parametern notwendig; ohne die korrekte Einstellung der Verbindung zur Datenbank kann das Programm nicht funktionieren und fordert zur Neueinrichtung der Verbindung auf.

Es sind folgende Regeln zu beachten:

Firebird-Server und Datenbankdatei müssen auf dem gleichen Rechner installiert werden. Der Firebird-Server und die Datenbank können auch auf einem Linux-Server betrieben werden; dazu muss dann die natürlich die Linux-Version des Firebird-Servers verwendet werden. Eine Datenbank kann nicht direkt von einem Windows-System auf einen Linux-Rechner übertragen werden oder umgekehrt. Es muss dann eine Sicherung erstellt werden und diese auf dem Zielsystem wieder in eine Datenbank umgewandelt werden. Eine Linux-Version des Kassenprogramms ist zur Zeit nicht geplant. Das eigentliche Kassenprogramm kann auch auf einem oder mehreren anderen Rechnern installiert werden; es muss dann eine Netzwerkverbindung zwischen den Rechnern und die Rechte für den Zugriff bestehen. In diesem Fall muss auf jedem der Rechner die Datenbankverbindung mit dem Hilfsprogramm Datenbankverbindung eingerichtet werden; ebenso wenn die Datenbank in ein anderes Verzeichnis als das Programmverzeichnis verschoben wird.

Bei Computername ist hier der Name des Computers, auf dem der Firebird-Server installiert ist, wie er im Explorer angegeben wird, einzutragen. Ist die Datenbank auf dem gleichen Computer wie das Programm, ist der Computername „Localhost“. Die auf einem Remotecomputer installierte Datenbankdatei wird mit vollständigem Pfad, so wie dieser auf dem Remotesystem angezeigt wird, angegeben.

Beispiel:

Computer Kassenserver
Datenbankdatei C:\Database\Kasse.fdb

Anstatt des Computernamens kann auch die IP-Adresse angegeben werden. Wurde die Einzelplatzversion installiert, darf der Computernamens (Localhost) nicht geändert werden. Die Namen von Netzlaufwerken, wie sie im Explorer des Clientrechners erscheinen, können nicht verwendet werden. Auch Angaben wie “//server/C:/Datenbank.gdb” sind nicht zulässig. Eine Freigabe im Netz ist für das Laufwerk oder Verzeichnis, welches die Datenbankdatei enthält, ist nicht notwendig und wird auch nicht empfohlen. Rein technisch ist es so, dass das Picasso niemals direkt auf die Datenbankdatei zugreift. Alle Zugriffe auf die Datenbank erfolgen nur durch den Firebirdserver, der auch z.B. die Aufgabe erfüllt, den Zugriff von mehreren Kassenrechnern zu koordinieren. Mit Klick auf “Verbindung testen” kann die Verbindung überprüft werden. Sollte der Test scheitern, sind die Angaben zunächst zu überprüfen. weiter sollte die Firewall temporär abgeschaltet werden (auf beiden Rechnern) um festzustellen, ob diese die Verbindung blockiert. Ist der Test mit abgeschalteten Firewalls erfolgreich, sollte in den Firewalleinstellungen das Programm FBServer.exe (zu finden in Programme\Firebird\Firebird_1_5\bin) als Ausnahme in der Firewall eingetragen werden (wie dies zu erfolgen hat bitte der Anleitung der Firewall entnehmen).