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VonFiona

DSFinV-K Exporttool

DSFinV-K Exporttool Einrichtung

Seit dem 1. Januar 2020 gilt ein neues Gesetz, welches den Einsatz der TSE (Technische Sicherheitseinrichtung) verpflichtend macht. In diesem Erlass ist neben der TSE auch die DSFinV-K Export Schnittstelle verpflichtend vorgesehen.

Um die Daten für eine Kassennachschau einheitlich zur Verfügung zu stellen, wurde die digitale Schnittstelle der Finanzverwaltung für Kassensysteme definiert. Damit die Daten der Maxstore Kassensoftware entsprechend diesem Standard exportiert werden können, wird dieser Vorgang hier ausführlich beschrieben.

1. Kassenabschluss durchführen

  • Erstellen Sie einen Z-Bericht / Tagesabschluss.
  • Es sollten keine offenen oder ungeklärten Positionen vorhanden sein.
  • Erstellen Sie für jede Kasse im Netzwerk einen Tagesabschluss / Z-Bericht.

2. Datensicherung

  • Sichern Sie das komplette Maxstore Verzeichnis vom Laufwerk c:/
  • Wir empfehlen dringend keine Umstellung ohne Sicherung der Kasse.
  • Wenn Sie mehrere Kassen haben, sichern Sie jede Kasse.
  • Unter Kasseneinstellungen können Sie den Pfad für die Kassensicherung einstellen. Wahlweise erfolgt die Datensicherung bei jedem Z-Bericht.
  • Die Daten müssen 10 Jahre aufbewahrt werden. Richten Sie eine tägliche Datensicherung auf einem separaten Laufwerk ein, also nicht auf der Festplatte der Kasse.

3. Update der Programmversion

Es ist ein Upgrade der Maxstore Kassensofware durchzuführen. Falls Sie Zusatzmodule oder Änderungen erhalten haben, bestellen Sie bitte die Einrichtung der DSFinV-K Schnittstelle durch uns.

4. Konten zusammenstellen

Das Finanzamt hat definierte Geschäftsvorfälle für die DSFinV-K Export Schnittstelle. Geschäftsvorfälle sind alle rechtlichen und wirtschaftlichen Vorkommnisse, die innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts den Gewinn bzw. Verlust oder die Vermögenszusammensetzung in einem Unternehmen dokumentieren oder beeinflussen bzw. verändern. Die Geschäftsvorfälle werden den FIBU Konten in der Maxstore Kassensoftware zugewiesen. Artikelverkäufe sind automatisch dem Geschäftsvorfall “Umsatz” zugewiesen, außer Sie haben einen anderen Geschäftsvorfall im Artikelstamm gewählt.  Sollten Sie den Kassenbuchvorgängen keine Geschäftsvorfälle zugewiesen haben, werden diese automatisch als Auszahlung oder Einzahlung definiert.

5. Standard FIBU Konten nach SKR03 und SKR04 mit Geschäftsvorfällen

SKR 03SKR 04TextGeschäftsvorfall
10001600KasseKasse
13601460GeldtransitGeldtransit
13651465Anfangsbestand Anfangsbestand
14001200Forderungen aus Lieferungen u. LeistungenForderungsentstehung
15901370KassendifferenzDifferenzSollIST
15931495Anzahlung Auflösung Anzahlungsauflösung
15941260Anzahlung Eingang Anzahlungseinstellung
15951261Prepaid Auszahlung Anzahlungseinstellung
15961265Prepaid Einzahlung Anzahlungsauflösung
15981281TrinkgeldTrinkgeld
17553790Lohn- und GehaltsverrechnungLohnzahlung
17113260Einzweckgutscheine Kauf 7%Einzeckgutscheine Kauf
17183272Einzweckgutscheine Kauf 19% Einzeckgutscheine Kauf
17963786Mehrzweckgutscheine Kauf Mehrzweckgutscheine Kauf
18002100Privatentnahmen Privatentnahmen
18902180PrivateinlagenPrivateinlagen
49106800Porto Briefmarken Ausgabe
49306815Büromaterial 19% Ausgabe
49806850sonstige Kosten 7% Ausgabe
49826852sonstige Kosten 19%Ausgabe
82004200Artikel Erlöse 0% Umsatz
83004300Artikel Erlöse 7% Umsatz
83004300Mehrzweckgutscheine Einlösen Mehrzweckgutscheine einlösen
84004400Artikel Erlöse 19%Umsatz
84004400Mehrzweckgutscheine Einlösen Mehrzweckgutscheine einlösen

6. Die Geschäftsvorfälle nach DSFinV-K

Geschäftsvorfälle sind alle rechtlichen und wirtschaftlichen Vorkommnisse, die innerhalb eines bestimmten Zeitabschnitts den Gewinn bzw. Verlust oder die Vermögenszusammensetzung in einem Unternehmen dokumentieren oder beeinflussen bzw. verändern (z.B. zu einer Veränderung des Anlage- und Umlaufvermögens sowie des Eigen- und Fremdkapitals führen), vgl. Rz. 16 GoBD.

Beispiele für Geschäftsvorfälle, die bei elektronischen Aufzeichnungssystemen i. S. d. des AEAO zu § 146a, Nr. 1.2 vorkommen können: Eingangs-/Ausgangs-Umsatz, nachträgliche Stornierung eines Umsatzes, Trinkgeld (Unternehmer, Arbeitnehmer), Gutschein (Ausgabe, Einlösung), Privatentnahme, Privateinlage, Wechselgeld-Einlage, Lohnzahlung aus der Kasse, Geldtransit (vgl. AEAO zu § 146a Nr. 1.8). Im Zusammenhang mit der DSFinV-K wird der Begriff Geschäftsvorfall pro Einzelposition verwendet, so dass ein Vorgang aus mehreren Geschäftsvorfällen bestehen kann.

Es werden die folgenden Geschäftsvorfalltypen unterschieden:

  • Umsatz
  • Pfand
  • PfandRueckzahlung
  • Rabatt
  • Aufschlag
  • ZuschussEcht
  • ZuschussUnecht
  • TrinkgeldAG
  • TrinkgeldAN
  • EinzweckgutscheinKauf
  • EinzweckgutscheinEinloesung
  • MehrzweckgutscheinKauf
  • MehrzweckgutscheinEinloesung
  • Forderungsentstehung
  • Forderungsaufloesung
  • Anzahlungseinstellung
  • Anzahlungsaufloesung
  • Anfangsbestand
  • Privatentnahme
  • Privateinlage
  • Geldtransit
  • Lohnzahlung
  • Einzahlung
  • Auszahlung
  • DifferenzSollIst

7. FiBU Konten anlegen

Grundeinstellung Finanzdaten
Grundeinstellungen - Finanzdaten

Grundeinstellung – Finanzdaten

Die Kasse benötigt FIBU Konten, damit die Vorgänge automatisch kontiert werden und in der DSFINV-K Export Datei erfasst werden.

TO DO:

  1. FIBU Konto für Geldtransfer das Geldtransit Konto an SKR 03 – 1360
  2. Standard-Barkonto – Kassenkonto SKR 03 – 1000, SKR 04 – 1460
  3. Standard- Differenzkonto für Kassendifferenzen SKR03 1590, SKR 04
  4. Umsatzsteuersätze und die Konten – SKR 03 – 0% – 1771 7% – 1776, 19% – 1776
Finanzen Eckarten

Finanzen – Kreditkarten

TO DO: Wenn Sie Zahlarten wie EC, Kreditkarte an der Kasse zulassen, tragen Sie in der Maske Kreditkarten die Konten für diese Zahlarten ein. z.B. EC 1365 oder Kreditkarten 1366

Finanzen Coupons
Finanzen - Wertmarken

Finanzen – Wertmarken

TO DO: Bei Zahlarten wie Couton tragen Sie in die Maske Wertmarken das FIBU Konto ein.

Fibu Gruppen
Finanzdaten - FIBU Gruppen

FIBU Hauptgruppen

Jeder Finanzbuchhaltungskonto hat eine FIBU Hauptgruppe, z.B. die Erlöskonten 8400 oder 8300 haben die Gruppe Erlöse.

Im Artikelstamm wird die Hauptgruppe hinterlegt. Aufgrund der Hauptgruppe wird automatisch das Konto im Buchungssatz hinterlegt. Der entsprechende Umsatzsteuersatz weisst das Progamm automatisch zu aufgrund der Umsatzsteuerangabe im Artikelstamm.

TO DO: Legen die die Hauptgruppen an. Beispiel: 10 – Anlage/Finanzkonten, 1 Finanzkonten/Privat, 2 Abgrenzungs, 3 Wareneinkauf/Bestand, 4. Aufwand Kosten, 7. Bestände, 8. Erlöse, 9. Mehrzweckgutschein, 11. Einzweckgutscheine 12. Pfand 13. Anzahlungen 14. Privat

Sie müssen sind nicht an den Kontenplan halten, sondern können z.B. mehrere Erlösgruppen bilden, z.B. Erlöse Food und Erlöse Non Food

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Finanzen- FIBU Konten

FIBU Konten

In diesem Menü werden die für Ihre Kasse benötigen FIBU Konten angelegt. In der Regel sind die Konten nach SKR03 oder SKR04. Sie benötigen nur die Konten die mit für die Kasse notwendig sind.

TO DO: Legen Sie in dieser Maske die Finanzbuchhaltungskonten an.Weisen Sie den Konten den Kontotyp (außer bei Kasse ist Buchungskonto auszuwählen), MWST-Satz, Hauptkategorie und den Geschäftsvorfall zu. Speichern Sie den Vorgang für jedes Konto.

Handbuch Zur Stammdatenpflege Der Maxstore Kassensoftware - Artikelanlage, Warengruppen, Anzeigebutton Und Etikette
Artikelstamm - FIBU Gruppe

Artikelstamm – FIBU-Gruppe zuordnen

TO DO: Im Artikelstamm muss jeder Artikel die ensprechende FIBU Gruppe erhalten. Ansonsten sind die Auswertungen nach Konto / Erlösgruppe oder die DATEV Schnittstelle nicht korrekt. Bitte beachten Sie: Artikel haben z.B. die Gruppe Umsatz / Erlös, Pfand – Pfand, Gutscheine – Einzweck oder Mehrzweckgutschein.

Wenn Sie die Zuweisung korrekt eingestellt haben, ist die Aktivierung des kostenpflichtigen Moduls DATEV Schnittstelle nur noch ein kleiner Schritt. Sie können automatisiert die FIBU Daten an Ihren Steuerberater senden lassen.

Mwst Buchungsregeln
Finanzdaten - Buchungsregeln

Buchungsregeln für das Kassenbuch

Das Kassenbuch in der Maxstore Kasse benötigt Buchungsregeln, damit die Vorgänge automatisch bei die richtigen Konten bebucht werden.

Die Vorgänge haben FIBU Konten mit Geschäftsvorfällen, die für die DSFINV-K Export Schnittstelle zwingend erforderlich sind.

TO DO: Legen Sie die Buchungsregeln für Vorgänge wie Bargeldentnahme, Bareinlage etc. an.

8. Konten den Geschäftsvorfällen zuordnen mit Beispielkonten nach SKR03 und 04

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Anfangsbestand - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Anfangsbestand SKR03-1465/SKR04-1365

Der Geschäftsvorfalltyp „Anfangsbestand“ stellt den Bargeldbestand der Kasse zu Beginn des jeweiligen Abrechnungszeitraums (untertägig möglich) dar. Dabei wird der Anfangsbestand für die DSFinV-K zur Verfügung gestellt und ist dadurch sowohl bei den einzelnen Vorgängen als auch zur Dokumentation im Kassenabschluss relevant. Unter dem Geschäftsvorfall-typ Anfangsbestand wird ausschließlich der Bargeldbestand, welcher zum Zeitpunkt der Eröffnung der Kasse bereits in der Kasse vorhanden ist, erfasst. Wird im Rahmen des vorhergehenden Kassenabschlusses das Bargeld vollständig entnommen, beträgt der Anfangsbestand 0,00 in der Basiswährung. Das Auffüllen des Bargeldbestandes ist über den Geschäftsvorfalltyp „Geldtransit“ zu erfassen.  Der Geschäftsvorfall „Anfangsbestand“ einer Kasse verändert nicht die Vermögenszusammensetzung eines Unternehmens. Eine Erfassung ist nicht zwingend erforderlich.

TO DO: Legen Sie das Konto für den Anfangsbestand bei den FIBU Konten an. Im Feld Geschäftsvorfall weisen Sie den Typ “Anfangsbestand” dem Geschäftsvorfall zu und speichen Sie den Vorgang.

Wenn Sie in der Kasse einen Dauerwechselgeldbestand eingerichtet haben, wird der Anfangsbestand nur einmalig bei Kassenstart (Z-Bericht 1) über das Kassenbuch eingegeben.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Anzahlung - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Anzahlungseinstellung SKR03-1594/04-1260

Der Geschäftsvorfalltyp „Anzahlungseinstellung“ dient der Erfassung von Vorgängen in einer Kasse, bei denen die Zahlung bereits erfolgt ist, jedoch die Warenbewegung erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen soll. Nach § 13 Abs. 1 Nr. 1 Satz 1 Buchst. a Satz 4 UStG entsteht die Steuer, in den Fällen, in denen das Entgelt oder ein Teil des Entgelts vor Ausführung der Leistung oder Teilleistung gezahlt wird, bereits mit dessen Vereinnahmung. Als Zeitpunkt der Vereinnahmung gilt bei Bargeschäften der Zahlungszeitpunkt, bei Banküberweisungen der Zeitpunkt der Gutschrift auf dem Empfängerkonto. Die Umsatzversteuerung erfolgt bei Anzahlungen im Rahmen der Umsatzsteuervoranmeldung zum Zeitpunkt der Vereinnahmung.

Anzahlungsaufloesung SKR03-1593/04-1495

Der Geschäftsvorfalltyp „Anzahlungsaufloesung“ dient der Auflösung von Anzahlungen bei erfolgter Warenbewegung und Ausgleich des noch offenen Betrags. Um einen Bezug zur ursprünglichen Anzahlung zu ermöglichen, sind die Felder – wie unter dem Geschäftsvorfalltyp Forderungsaufloesung beschreiben – zu füllen.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Aushilfslöhne - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Aushilfslohn – Lohn SKR03-1755/04-3790

Der Geschäftsvorfalltyp „Lohnzahlung“ bildet eine (Teil-)Zahlung des Lohnes aus der Kasse (z. B. Lohnvorschuss) vom Arbeitgeber an den Arbeitnehmer ab.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Auszahlung für Betriebsbedarf - Geschäftsvorfall DSFinV-K
Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Auszahlung für Bürobedarf - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Einzahlung , SKR 03 – verschiedene Konten

Der Geschäftsvorfalltyp „Einzahlung“ dient dazu, Geschäftsvorfälle in Form eines Zuflusses, die durch die Standard-Felder der DSFinV-K nicht abgebildet werden können, aufzuzeichnen und darzustellen. Diese Zuflüsse müssen anschließend im Kassenbuch oder den sonstigen erforderlichen Aufzeichnungen für Zwecke der Einzelaufzeichnung noch weiter differenziert und dokumentiert werden. Die ertrag- und umsatzsteuerliche Qualifikation der hier erfassten Einzahlungen ist bezogen auf den jeweiligen Sachverhalt zu prüfen, die jeweiligen steuerlichen Konsequenzen sind zu ziehen und zu dokumentieren.

Auszahlung, SKR 03 – verschiedene Konten

z.B. Büromaterial SKR03-4930/04-6815 oder sonstige Kosten 19% 4982/04-6850

Der Geschäftsvorfalltyp „Auszahlung“ dient dazu, Geschäftsvorfälle in Form eines Abflusses, die durch die Standard-Felder der DSFinV-K nicht abgebildet werden können, aufzuzeichnen und darzustellen. Diese Abflüsse müssen anschließend im Kassenbuch oder den sonstigen erforderlichen Aufzeichnungen für Zwecke der Einzelaufzeichnung noch weiter differenziert und dokumentiert werden. Die ertrag- und umsatzsteuerliche Qualifikation der hier erfassten Auszahlungen ist bezogen auf den jeweiligen Sachverhalt zu prüfen, die jeweiligen steuerlichen Konsequenzen sind zu ziehen und ggf. in nachgelagerten Systemen zu dokumentieren.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Erlöse - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Umsatz / Erlöse SKR 03 – 8200 0%, 8300 7%, 8400 19% SKR04 4200 0%, 4300 – 7%, 4400 – 19%

Der Geschäftsvorfalltyp „Umsatz“ dokumentiert alle Umsätze auf Ebene des Kassenabschlusses und der Einzelpositionen. Dabei können sofortige Entgeltminderungen wie Skonti oder sonstige Preisnachlässe auf Ebene des Vorgangs und des Kassenabschlusses im Umsatz saldiert dargestellt werden. Auf Einzelpositionsebene werden sie stets getrennt dargestellt. Der Geschäftsvorfalltyp Umsatz kann mit allen Umsatzsteuerschlüsseln und Zahlarten verwendet werden.

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Forderungsentstehung - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Forderungsentstehung, SKR 03-1400 / 04-1200

Der Geschäftsvorfalltyp „Forderungsentstehung“ dient der Erfassung von Transaktionen in einer Kasse, bei denen die Warenbewegung bereits erfolgt ist, jedoch die Zahlung zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen soll (wahlweise über ein nachgelagertes System oder in der Kasse).
Die umsatzsteuerlich zutreffenden Konsequenzen sind grundsätzlich in der Kasse zu erfüllen. Ist eine Kasse nicht in der Lage, die zutreffenden umsatzsteuerlichen Konsequenzen darzustellen, sind die Transaktionen mit dem Umsatzsteuerschlüssel (ID) 7 zu kennzeichnen

Forderungsaufloesung-

Der Geschäftsvorfalltyp „Forderungsaufloesung“ umfasst den Ausgleich von entstandenen Forderungen.  Um einen Bezug zur ursprünglichen Forderung zu ermöglichen, ist in den dafür vorgesehenen Feldern eine Referenzierung auf den Ursprungsbeleg (mit der Forderungsentstehung) aufzuzeichnen.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Einzweckgutschein - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Gutschein – Einzweckgutschein Kauf SKR03-1711 7% 1718 19%, SKR04-3260 7%, 19%-3272

Unter Einzweck-Gutscheine fallen alle Gutscheine, bei denen bereits bei der Ausstellung des Gutscheines klar ist, welcher Umsatzsteuersatz zur Anwendung kommen wird. Somit entsteht die Umsatzsteuerpflicht bereits beim Ausstellen des Gutscheines. Ein Beispiel dazu: Sie stellen ein Haushaltswarengeschäft und stellen für Ihren Kunden einen Gutschein für den Kauf eines Staubsaugers im Wert von 100 € aus. Ein Staubsauger unterliegt dem allgemeinen Steuersatz von 19 % in Deutschland. Somit ist klar, welcher Steuersatz zur Anwendung kommt. Damit ist der Gutschein bereits bei der Ausstellung umsatzsteuerpflichtig zu verbuchen.

Der Geschäftsvorfall „EinzweckgutscheinKauf“ umfasst alle Gutscheine, die über bestimmte, konkret bezeichnete Lieferungen oder sonstige Leistungen, bei denen der Ort der Leistung sowie die für diese Umsätze geschuldete Steuer zum Zeitpunkt der Ausstellung des Gutscheins feststehen, ausgestellt werden (§ 3 Abs. 14 UStG). Da die Lieferung oder sonstige Leistung im Zeitpunkt des Gutscheinverkaufs noch nicht erfolgt ist, wurde aus ertragsteuerlicher Sicht bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 1 EStG noch kein Ertrag realisiert, bei der Gewinnermittlung nach § 4 Abs. 3 EStG sind die Einnahmen bereits zum Zeitpunkt des Gutscheinverkaufs aufzuzeichnen. Umsatzsteuerlich gelten die Lieferung bzw. die sonstige Leistung mit der Übertragung des Gutscheins als erbracht. Es ist der für die zu erbringende Lieferung oder sonstige Leistung anzuwendende Steuersatz auszuweisen (§ 3 Abs. 14 Satz 2 UStG).

Gutschein – Einzweckgutschein Einloesung

Der Geschäftsvorfall „EinzweckgutscheinEinloesung“ umfasst alle Einlösungen von zuvor erworbenen Einzweckgutscheinen. Um einen Bezug zum ursprünglich ausgestellten Gutschein zu ermöglichen, kann die Gutscheinnummer im Feld GUTSCHEIN_NR angegeben werden.

Gutschein – Mehrzweckgutschein Kauf – SKR 03-1718, SK04-3786

Bei Mehrzweck-Gutscheinen ist es bei der Ausstellung des Gutscheines noch nicht klar, welcher Umsatzsteuersatz zur Anwendung kommen wird. Damit entsteht die Umsatzsteuerpflicht erst beim Einlösen des Gutscheines. Auch hierzu ein kleines Beispiel: Sie betreiben ein Geschäft mit Lebensmitteln aber auch mit kleinen Geschenken. Ihrem Kunden verkaufen Sie einen Gutschein im Wert von 150 € auf Ihr ganzes Sortiment. Somit ist bei der Gutscheinsausstellung nicht klar, welcher Umsatzsteuersatz zur Anwendung kommen wird. Denn werden Lebensmittel davon gekauft, ist der Steuersatz von 7 % anzuwenden, werden Geschenke gekauft, der von 19 %. Damit ist dieser Gutschein erst bei seiner Einlösung umsatzsteuerpflichtig zu verbuchen.

Der Geschäftsvorfall „MehrzweckgutscheinKauf“ umfasst alle Gutscheine, die gegen die Hingabe eines bestimmten Geldbetrags ausgegeben werden und die keine Einzweckgutscheine sind (§ 3 Abs. 15 Satz 1 UStG).  Aus umsatzsteuerlicher Sicht ist die Ausgabe eines Mehrzweckgutscheins nicht steuerbar (§ 3 Abs. 15 Satz 2 UStG). Es handelt sich um ein zahlungsmittelähnliches Instrument. Eine Anzahlung gem. § 13 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 Buchst. a S. 4 UStG scheidet wegen des fehlenden konkreten Leistungszusammenhangs aus. Im Zeitpunkt der Ausgabe eines Mehrzweckgutscheins ist somit eine Rechnung ohne Umsatzsteuerausweis zu erfassen.

Gutschein -Mehrzweckgutschein Einloesung – SKR03-8300, SKR04-4300

Der Geschäftsvorfalltyp „MehrzweckgutscheinEinloesung“ umfasst alle Einlösungen von zuvor erworbenen Mehrzweckgutscheinen. Um einen Bezug zum ursprünglich ausgestellten Gutschein zu ermöglichen, kann die Gutscheinnummer im Feld GUTSCHEIN_NR angegeben werden.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Geldtransit - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Geldtransit – SKR 03-1360, SKR04-1460

Der Geschäftsvorfalltyp „Geldtransit“ bezeichnet die vollständige oder teilweise Entnahme / Einlage von Bargeld und Schecks während oder am Ende des Tages, um es z. B. zur Bank oder in einen Tresor zu bringen. Zusätzlich dient der Geschäftsvorfall der Darstellung von Bargeldverschiebungen zwischen einzelnen Kassen. Bei einer Überführung in einen privaten Bereich ist der Geschäftsvorfalltyp „Privatentnahme“ zu verwenden. Der Geschäftsvorfalltyp “Geldtransit” hat aus umsatzsteuerlicher Sicht keine Relevanz.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Kassendifferenzen - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Kassendifferenzen – DifferenzSollIst , SKR 03 – 1590, SKR04-1370

Der Geschäftsvorfall „DifferenzSollIst“ stellt die Abweichung zwischen einem errechneten und dem gezählten Kassenbestand dar, der bei Überprüfung der Kassensturzfähigkeit bzw. beim Kassensturz auftreten kann. Differenzen können so festgestellt, protokolliert und ausgeglichen werden. Es kann sich sowohl um Fehlbeträge als auch um positive Differenzen handeln. Diese Differenzen müssen im Kassenbuch oder den sonstigen erforderlichen Aufzeichnungen weiter differenziert und dokumentiert werden.  Die ertrag- und umsatzsteuerliche Qualifikation der Differenzen ist bezogen auf den jeweiligen Sachverhalt zu prüfen, die jeweiligen steuerlichen Konsequenzen sind zu ziehen und ggf. in nachgelagerten Systemen zu dokumentieren.

Pfand – SKR 03-8540 oder 8400, SK04-4400

Im Geschäftsvorfalltyp „Pfand“ werden alle Pfandeinnahmen aus Handelsgeschäften dargestellt. Hierbei ist aus umsatzsteuerlicher Sicht zu differenzieren, ob es sich bei Hingabe eines Transportbehältnisses gegen gesondert vereinbartes Pfandgeld, um ein (selbstständiges) Transporthilfsmittel oder lediglich um eine sog. Warenumschließung handelt. Während Transporthilfsmittel grundsätzlich der Vereinfachung des Warentransports und der Lagerung dienen (z. B. Paletten, Kisten), handelt es sich bei Warenumschließungen um innere/äußere Behältnisse, welche für die Lieferungen der Waren an den Endverbraucher notwendig sind (z. B. Flaschen). Die Hingabe von Transporthilfsmitteln gegen Pfandgeld stellt aus umsatzsteuerlicher Sicht eine eigenständige Lieferung dar, die dem allgemeinen Steuersatz gem. § 12 Abs. 1 UStG unterliegt.Warenumschließungen hingegen teilen im Gegensatz hierzu als sog. unselbstständige Nebenleistung, das Schicksal der eigentlichen Hauptleistung. (z. B. Lieferung von Milch 7% USt – Pfand Milchflasche ebenfalls 7% USt).

Pfand Rueckzahlung – SKR03 8540 oder 8400, SKR04-4400

Der Geschäftsvorfalltyp „PfandRueckzahlung“ dokumentiert alle Rückgaben von Pfandgegenständen sowie die Verrechnung des Pfandbetrages oder die Auszahlung an den Kunden.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Porto-Briefmarken - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Porto – Auszahlung, SKR 03 – 4910

Der Geschäftsvorfalltyp „Auszahlung“ dient dazu, Geschäftsvorfälle in Form eines Abflusses, die durch die Standard-Felder der DSFinV-K nicht abgebildet werden können, aufzuzeichnen und darzustellen. Diese Abflüsse müssen anschließend im Kassenbuch oder den sonstigen erforderlichen Aufzeichnungen für Zwecke der Einzelaufzeichnung noch weiter differenziert und dokumentiert werden. Die ertrag- und umsatzsteuerliche Qualifikation der hier erfassten Auszahlungen ist bezogen auf den jeweiligen Sachverhalt zu prüfen, die jeweiligen steuerlichen Konsequenzen sind zu ziehen und ggf. in nachgelagerten Systemen zu dokumentieren.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Privatentnahmen - Geschäftsvorfall DSFinV-K

Privatentnahme, SKR 03 1800

Der Geschäftsvorfalltyp „Privatentnahme“ dokumentiert die Entnahme von Bargeld des Unternehmers aus der Kasse zu privaten Zwecken.
Ertragsteuerlich gelten als Entnahmen gem. § 4 Abs. 1 S. 2 EStG alle Wirtschaftsgüter, die der steuerpflichtige Unternehmer dem Betrieb im Laufe des Wirtschaftsjahres für sich, für seinen Haushalt oder für andere betriebsfremde Zwecke entnimmt. Entnahmen dürfen den Gewinn nicht mindern und sind im Rahmen der Gewinnermittlung hinzuzurechnen. Die Bewertung einer Entnahme hat mit dem Teilwert zu erfolgen, welcher im Falle von
Barentnahmen aus der Kasse grundsätzlich dem Nennwert entspricht. Aus umsatzsteuerlicher Sicht handelt es sich bei der Privatentnahme von Barmitteln um Geschäftsvorfälle ohne USt-Bezug. Sachentnahmen werden grundsätzlich einer Lieferung gegen Entgelt gleichgestellt (§ 3 Abs. 1b UStG), sofern diese entnommenen Gegenstände bei Bezug zum vollen oder teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt haben.

Privateinlage, SKR 03 1890

Der Geschäftsvorfalltyp „Privateinlage“ dokumentiert die Einlage von Bargeld aus der Privatsphäre des Unternehmers in die Kasse. Auch die Begleichung von Betriebsausgaben aus privaten Mitteln stellt eine Form der Bareinlage dar. Ertragsteuerlich sind nach § 4 Abs. 1 S. 8 EStG als Einlagen alle Wirtschaftsgüter zu erfassen, die der steuerpflichtige Unternehmer dem Betrieb im Laufe des Wirtschaftsjahres zugeführt hat. Die in diesem Zusammenhang zu fordernde Einlagefähigkeit des zugeführten Wirtschaftsguts ist im Falle von Bareinlagen stets gegeben. Einlagen dürfen den Gewinn nicht beeinflussen und sind daher im Rahmen der Gewinnermittlung zu kürzen. Die Bewertung der Einlage hat mit dem Teilwert zu erfolgen, der im Falle von Bareinlagen grundsätzlich dem Nennwert entspricht. Aus umsatzsteuerlicher Sicht handelt es sich bei der Privateinlage von Barmitteln um
Geschäftsvorfälle ohne USt-Bezug (ID 5).

Rabatt / Aufschlag

Der Geschäftsvorfalltyp „Rabatt“ umfasst sowohl Rabatte, die sich auf den gesamten Vorgang beziehen (z. B. Zwischensummenrabatte), als auch Rabatte auf einzelne Artikel. Aus umsatzsteuerlicher Sicht richtet sich der Umsatz bei einer Lieferung oder sonstigen Leistung nach dem Entgelt. Als Entgelt gilt alles, was der Leistungsempfänger aufwendet, um die Leistung zu erhalten. Bei Rabatten handelt es sich grundsätzlich um Entgeltminderungen, die der Leistungsempfänger bei Zahlung abzieht (z. B. Rabatte oder Skonti)  oder dem Empfänger werden bereits gezahlte Beträge zurückgewährt, ohne dass er dafür eine Leistung zu erbringen hat (vgl. Abschn. 10.3 UStAE). Die Pflicht zur Anpassung der Umsatzsteuer bzw. Vorsteuer bei Änderungen der Bemessungsgrundlage ergibt sich aus § 17 UStG. Die Anpassung hat gem. § 17 Abs. 1 S. 7 UStG in dem Besteuerungszeitraum zu erfolgen, in welchem die Änderung der Bemessungsgrundlage eingetreten ist.

Aufschlag

Der Geschäftsvorfalltyp „Aufschlag“ umfasst sowohl Aufschläge, die sich auf die Transaktion beziehen, als auch Aufschläge auf einzelne Artikel. Die Abbildung der Aufschläge erfolgt analog zu den Rabatten. Aus umsatzsteuerlicher Sicht liegen entsprechend den Rabatten grundsätzlich Änderungen des Entgelts, in diesem Fall Erhöhungen, vor, die eine Verpflichtung zur Anpassung der Bemessungsgrundlage i. S. d. § 17 UStG zur Folge haben.

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle
Trinkgeld - Geschäftsvorfall DSFinV-K

TrinkgeldAG – SKR 03 – 1598

Im Geschäftsvorfalltyp „TrinkgeldAG“ werden Einnahmen aus Trinkgeldzahlungen an den Arbeitgeber erfasst. Der Vorgang der Vereinnahmung stellt einen separaten Geschäftsvorfall dar. Dies gilt unabhängig davon, ob das Trinkgeld für den Arbeitgeber bzw. den Arbeitnehmer bestimmt ist und welche Zahlart dafür verwendet wird.Die entsprechenden umsatzsteuerlichen Vorgaben sind zu berücksichtigen und werden gemäß der Zuordnung zu den USt-Schlüsseln verarbeitet. TrinkgeldAG bezeichnet lediglich den Zufluss in die Kasse. Die Entnahme bzw. der Abfluss erfolgt durch die Geschäftsvorfalltypen Geldtransit bzw. Privatentnahme.

TrinkgeldAN – SKR 03 – 1597

Im Geschäftsvorfalltyp „TrinkgeldAN“ werden alle Ein- und Auszahlungen von Trinkgeld an den Arbeitnehmer erfasst.  Da das Trinkgeld für den Arbeitnehmer weder lohnsteuerliche noch umsatzsteuerliche Konsequenzen für den Unternehmer nach sich zieht, ist es möglich, mit diesem Geschäftsvorfalltyp sowohl die Ein- als auch die Auszahlung an den Arbeitnehmer darzustellen.

ZuschussEcht

Der Geschäftsvorfalltyp „ZuschussEcht“ dient der ertrags- und umsatzsteuerlich zutreffenden Erfassung eines Entgelts von dritter Seite.
Entgelt von dritter Seite liegt in der Regel nur vor, wenn ein unmittelbarer Leistungsaustausch zwischen Zahlungsempfänger (Unternehmer) und dem zahlenden Dritten zu verneinen ist (Abschn. 10.2 Abs. 3 UStAE). Die zugehörige Zahlung dient der Preisauffüllung, wenn sie den erklärten Zweck hat, das Entgelt für die Leistung des Zahlungsempfängers an den Leistungsempfänger (Kunde) auf die nach Kalkulationsgrundsätzen erforderliche Höhe zu bringen und dadurch das Zustandekommen eines Leistungsaustauschs zu sichern oder wenigstens zu erleichtern (Abschn. 10.2 Abs. 5 UStAE).  Auf dem Beleg kann entweder der volle Betrag mit der entsprechenden Umsatzsteuer oder der geminderte Betrag mit der Umsatzsteuer, die auf den vollen Betrag entfällt, ausgewiesen werden (Abschn. 14.10 Abs. 1 UStAE).

ZuschussUnecht

Der Geschäftsvorfalltyp „ZuschussUnecht“ dient der ertrags- und umsatzsteuerlich zutreffenden Erfassung von Entgelt von dritter Seite, sofern es sich nicht um einen Geschäftsvorfall „ZuschussEcht“ handelt.  Da ein unmittelbarer Leistungsaustausch zwischen dem Zahlungsempfänger (Unterneh-
mer) und dem zahlenden Dritten besteht, entsteht ein nachträglicher Preisnachlass zum Zeitpunkt der Zahlung von dritter Seite.

Prüfung der Konten im Kontobericht

Auswertung Umsatzkonten
Prüfung der Daten - Auswertung Umsatz nach Konten

Kontobericht – Prüfung der FIBU Konten

TO DO: Im Menü Auswertungen klicken Sie auf den Kontobericht. Wählen Sie einen Zeitraum von mindestens 3-6 Monate und klicken Sie auf den Button “Aktualisieren”

Wenn in der Liste Konten fehlen, dass sind nicht alle Konten korrekt eingetragen. Alternativ können Sie unter DATEV die Einzelvorgänge prüfen.

9. Angaben für das Finanzamt

Anleitung Zur Dsfinv-K Export Schnittstelle

Kassendaten / Netzkassen

Das Finanzamt möchte die Aufzeichnung jeder Kasse mit KassenPC, Hersteller, Modell, Seriennummer, Software, Version.

Erstellen Sie nach Abschluss der Arbeiten ein Protokoll, welches Sie zur Anmeldung der Kasse beim Finanzamt benötigen.

TO DO: Hardware und Software eintragen und Protokoll für das Finanzamt erzeugen

Klicken Sie hier: Protokoll zur Anmeldung beim Finanzamt

10. DSFinV-K Exportvorgang

Dsfinv-K Export Anleitung

DSFinV-K Datei für Datenexport

TO DO:

  1. Kopieren Sie das DSFINV-K Tool in das Hauptverzeichnis der Kasse auf C:/
  2. Unter Exportauswahl markieren Sie die Dateien die Sie exportieren möchten
  3. Wählen Sie ein Startdatum und ein Enddatum sowie ein Export-Pfad.
  4.  Im Feld Memo können Sie noch Hinweise hinterlegen.
  5. Exportieren Sie die Dateien.
  6. Der Export kann einige Minuten dauern.


Wichtig! Daten müssen 10 Jahre gesichert werden + der Vorgang muss an jeder Kasse einzeln erledigt werden.

VonAndrea Jonas

Was bedeutet RFID

Rfid Transponderkarte, Plastikkarten Und Barcodekarten, Kundenkarte
RFID Kundenkarte

Was bedeutet RFID?

RFID steht für „Radio Frequency Identification“. Die RFID Technologie ermöglicht die berührungslose Identifizierung über magnetische Wechselfelder. Die RFID-Lese-/Schreibgeräte  unterstützen sowohl den niederfrequenten (LF, Low Frequency) Bereich mit 125 bzw. 134,2 kHz als auch den hochfrequenten (HF, High Frequency) mit 13,56 MHz. Für RFID benötigen Sie einen Informationsträger, den sogenannten Transponder (Karte, Tag oder Papierlabel) und ein Lese-/Schreibgerät (RFID-Leser). Befindet sich der Transponder im (Nah-) Feld eines Lesers, können beide miteinander kommunizieren.

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Was ist NFC?

NFC bedeutet „Near Field Communication“, also Nahfeldkommunikation. Sie ist eine Technologie zum kontaktlosen Datenaustausch im Nahfeldbereich und basiert auf hochfrequenter RFID-Technik (13,56 MHz). Sehr viele der heutigen Smartphones unterstützen NFC und sind dadurch in der Lage Kontaktlos-Karten zur Authentifizierung zu simulieren. Gleichzeitig kann ein NFC-Gerät auch als Leser arbeiten und selbst Karten und Transponder lesen. Aber auch die Peer-to-Peer-Kommunikation (P2P) zwischen zwei aktiven Geräten ist mit NFC möglich. Großer Pluspunkt von NFC ist der extrem niedrige Energieverbrauch.

Was ist BLE?

Bluetooth® Low Energy (BLE), auch bekannt als Bluetooth® Smart, ist eine Funktechnologie für kurze Distanzen bis zu 10 Meter im Frequenzbereich von 2,4 GHz. Der größte Unterschied zu RFID besteht darin, dass die Informationsträger (BLE-Einheiten) aktive Funksender (Beacons) sind, die Strom benötigen, beispielsweise von einer Batterie. Die Beacons kommunizieren kontaktlos mit BLE-fähigen Mobiltelefonen und anderen Lesegeräten. Aber Smartphones können auch als Funksender eingesetzt werden, z. B. zur mobilen Authentifizierung.

 

Elatec-Rfid Leser, Rfid Transponderleser
Tischleser für 13,56 MHz und 125 KHz

Was ist TWN MultiTech?

Es gibt zahlreiche Hersteller und Anbieter für RFID-Transponder-Technologien. Entsprechend vielfältig und unterschiedlich sind die Protokolle, über die diese kommunizieren. Für jedes dieser Protokolle bräuchte man einen eigenen RFID-Leser – eigentlich! Doch mit TWN MultiTech haben wir eine Technologie entwickelt, mit der alle weltweit gängigen Transponder-Protokolle gleichzeitig gelesen werden können. TWN MultiTech ist die Basis für unsere vielseitigen und leistungsstarken RFID-Lese-/Schreibgeräte.

 

VonAndrea Jonas

Anlieferung für Maxstore Kassen

Warenanlieferung am Point of Sale

  • Im Büromodul werden im Menüpunkt Wareneingang die Anlieferungen mit sämtlichen Funktionen wie Lieferant, EK Preise etc. angelegt.
  • Die Schnellerfassung der Anlieferung kann wahlweise auch an der Kasse erfolgen. (siehe Bild links)
  • Legen Sie den Button “Anlieferung” an der Kassenoberfläche an.
  • Fügen Sie in die Liste die gezählten Mengen ein.
  • Die gelieferten Mengen werden in den Bestand übernommen.
VonAndrea Jonas

Schnellinventur

Schnellinventur für Maxstore Kassensysteme

Bestandskorrektur
  • Die Schnellinventur bzw. Bestandskorrektur ist geeignet zur Aufnahme der wichtigsten Artikel je Tag.
  • Prüfen Sie täglich Ihre Bestände am Point of Sale.
  • Erstellen Sie den Button – Bestandskontrolle auf der Kasse.
  • Im Fenster werden die Artikel mit Nummer, Name und Einheit angezeigt.
  • Geben Sie die gezählte Menge ein.
  • Klicken Sie nach der Zählung auf “Fertig”. Die gezählten Menge erscheinen in der Bestandsliste.
VonAndrea Jonas

Maxstore Umsatzsteuer 19% und 7% umstellen

MWST Änderung auf 19% und 7%

Zum 01.01.2021 wird der Mehwertsteuersatz von 16% auf 19 Prozent und für den ermäßigten Satz von 5% auf 7 Prozent erhöht. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte fragen Sie Ihren Steuerberater bezüglich der FIBU Konten. Änderungen nicht ohne Sicherung der Datenbank ausführen!

Wenn die MWST durch unseren Support für Sie umgestellt werden soll, dann ist eine Bestellung per E-Mail an info@pos-software.de erforderlich. Sie erhalten eine Rechnung und einen Termin. Kosten je angefangene Stunde 75,00 Euro netto. Wir sind wegen des Corona Lock Down im Homeoffice vom 21.12.2020 bis zum 03.01.2021 und daher ist eine Bestellung per E-Mail zwingend erforderlich.

Schritt 1 - Daten sichern

  • Sichern Sie das komplette Maxstore Verzeichnis auf dem Laufwerk c:/.
  • Wir empfehlen keine Umstellung ohne Sicherung der Kasse.
  • Wenn Sie mehrere Kassen haben, sichern Sie jede Kasse.

Schritt 2 - Kassenabschluss

  • Erstellen Sie einen Z-Bericht / Tagesabschluss.
  • Es sollten keine offenen oder ungeklärten Positionen mehr vorhanden sein.
  • Erstellen Sie für jede Kasse im Netzwerk einen Tagesabschluss / Z-Bericht.
Mwst Ändern In Der Kassensoftware

Schritt 3 - MWST Sätze ändern

  • Wechseln Sie in den Bereich Büro. Sämtliche Einstellungen werden im Backoffice getätigt.
  • Wählen Sie Büro – Grundeinstellung – Finanzdaten
  • Rechts sehen Sie in einer Tabelle die aktuellen Umsatzsteuersätze.
  • Ändern Sie die Steuersätze wie folgt
    • 0= 0
    • 1= 19
    • 2= 7
  • Der Steuersatz 19% hat das Konto 1776 (SKR03) und 7% hat 1771 (SKR03). Tragen Sie diese Konten bitte auch ein.
  • Wenn Sie die Kasse ohne FIBU Konten und Kassenbuch führen, dann sind Sie fertig.
Finanzdaten Fibu Konten

Schritt 4 - FIBU Konten ändern

  • Wenn Sie das Kassenbuch nutzen oder die DATEV Schnittstelle, dann ändern Sie bitte unter FIBU Konten die Umsatzsteuersätze und die Konten. Bitte nehmen Sie Rücksprache mit Ihrem Steuerberater für die FIBU Konten. Die Vorgehensweise ist ohne Gewähr
  • Es ist nicht erforderlich die FIBU Konten am 01.01.2020 alle zu ändern. Die Konten sollten bis zur Erstellung des nächsten Monatsabschlusses geändert sein.
  • Wechseln Sie in die Maske Büro-Finanzdaten-FIBU Konten.
  • Ändern Sie die MWST im Feld MWST-Satz in allen FIBU Konten
  • Sollten Sie für die Kosten und Erlöse 16%und 19% unterschiedliche Konten verwenden, so ist es wichtig, dass beide Konten vorhanden sind und nicht gelöscht oder überschrieben werden. (Also Erlöse 19% und Erlöse 16%)
  • Beispiel Erlöse 19%
    • Konto Nr. 8400
    • Bezeichnung. Erlöse 19%
    • Kontotyp: Buchungskonto
    • MWST-Satz 19
    • Hauptkategorie: Erlöse oder Umsatz
  • Es ist unbedingt erforderlich, dass die korrekten Konten und MWST-Sätze bei allen Konten eingetragen sind.
Mwst-Buchungsregeln

Schritt 5 - Buchungsregeln prüfen

  • Wählen Sie Büro- Finanzdaten-Buchungsregeln
  • Überprüfen Sie ob die Buchungsregeln für das Kassenbuch richtig eingestellt sind. Die Kosten und Erlöskonten sollten alle 19% oder 7% enthalten.
  • Ändern Sie die Buchungsregeln, falls diese nicht korrekt eingestellt sind.

Beachten Sie bitte:

  • Wenn wir die Umsatzsteuer und FIBU Konten für Sie umstellen sollen, dann senden Sie bitte eine Bestellung an info@pos-software.de
  • Preis 75,00 Euro netto je angefangene Stunde
  • Sie erhalten einen Termin. Vor dem Termin sollten Sie die Sicherung ausgeführt haben und den Tagesabschluss.
  • Vom 21.12.2020 bis zum 03.01.2021 ist das Büro wegen Weihnachten und Corona geschlossen. Sie erreichen uns über info@pos-software.de oder über Handy.
  • Wir wünschen ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ihr Team der E+S Kassensysteme
VonTicketJohn

Bargeldloses Zahlen

Maxstore bietet verschiedene Möglichkeiten der bargeldlosen Zahlung mit EC, Kreditkarten und RFID Kundenkarte.

An der Kasse ist die Zahlung mit EC, Kreditkarten oder Handy möglich.

Oder Sie setzten das Prepaid Modul ein und ermöglichen das Aufladen und Abladen von Geldbeträgen mit einer RFID Kundenkarte.

Bargeldloses Zahlen ist auch mit Gutscheinkarten möglich, die Teileinlösungen von Geldbeträgen vorsehen.

Wenn Sie Artikel oder Tickets / Eintrittskarten in Ihrem WebShop verkaufen und eine Schnittstelle zur Kasse haben, dann können die verkauften Artikel mit einem Gutscheincode der auf dem Abholschein gedruckt ist, sofort ausgegeben werden. Verkaufen Sie Tickets / Eintrittskarten, dann erhalten Sie einen Ausdruck mit einem 2D-Code der an einem Drehkreuz den Einlass direkt freigibt.

Der Verkauf von Artikel oder Tickets ist auch über einen Kassenautomat möglich. Am Kassenautomat kann mit EC, Kreditkarte oder RFID Kundenkarte bezahlt werden. Der Automat gibt Gutscheine oder Tickets raus, mit denen der Einlass gewährt wird oder die Ware ausgegeben wird.

An der Selbstbedienungskasse erfolgt die bargeldlose Zahlung mit EC, Kreditkarte oder RFID Kundenkarte.

Wir beraten Sie gerne kostenfrei und unverbindlich. Telefon 02842-9328660 oder info@pos-software.de

VonAndrea Jonas

Stellenangebote

 
Titel des Stellenangebots

Delphi oder C# Entwickler (m/w/d) (Informatiker/in (Hochschule))

Stellenangebotsart

Arbeitsplatz (sozialversicherungspflichtig)

Branche: Sonstige Softwareentwicklung, Betriebsgröße: weniger als 6

Stellenbeschreibung

Wir suchen zur Unterstützung unseres Teams zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n Delphi oder C# Entwickler/in (w/m/d)

Ihr Aufgabengebiet:

Objektorientierte Programmierung mit Delphi oder C#
Zusammenarbeit mit dem Produktmanagement
Integration von neuen Softwarekomponenten
Gegebenenfalls Anforderungsanalyse und Konzeption

Ihr Profil

Informatikstudium oder vergleichbare Ausbildung
Erfahrung in der Softwareentwicklung mit Delphi oder C#
Datenbankkenntnisse

Wir bieten

Einstieg in ein erfolgreiches Unternehmen
Arbeit mit modernen IT-Technologien
Fortbildungsmöglichkeiten
Homeoffice-Möglichkeit
Mitarbeiterschulung

Bei Interesse bewerben Sie sich bitte per E-Mail an info@pos-software.de

Arbeitsorte

Marie-Curie-Str. 6, 47475 Kamp-Lintfort, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Fachinformatiker (w/m/d) Anwendungsentwicklung (Fachinformatiker/in – Anwendungsentwicklung)

Stellenangebotsart

Ausbildungsplatz

Arbeitgeber

Branche: Sonstige Softwareentwicklung, Betriebsgröße: weniger als 6

Stellenbeschreibung

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt einen Auszubildende/n zum/zur

Fachinformatiker (w/m/d) Fachrichtung Anwendungsentwicklung

Fachinformatiker/innen der Fachrichtung Anwendungsentwicklung entwerfen und realisieren Softwareprojekte nach Kundenwunsch. Hierfür analysieren und planen sie IT-Systeme. Daneben schulen sie Benutzer.

Wenn Sie über das Abitur verfügen, motiviert und engagiert sind, freuen wir uns über Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail.

E+S Kassensysteme GmbH
Marie-Curie-Strasse 6
47475 Kamp-Lintfort

Email: info@pos-software.de

Arbeitsorte

Marie-Curie-Str. 6, 47475 Kamp-Lintfort, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

VonAndrea Jonas

CAS Waagen MWST

CAS Waagen - Änderung der MWST

Das Corona-Konjunkturpaket der Bundesregierung sieht die zeitlich begrenzte Senkung der Mehrwertsteuersätze vor.

Jetzt vorbereiten: Änderung der MwSt-Sätze bei CT100 und CL5500

Kurzanleitungen und Videos bekommen Sie hier.
Das Kabinett hat am Freitag, den 12.6.20 als Teil des Corona-Konjunkturpaketes die zeitlich befristete Absenkung der Mehrwertsteuer beschlossen. Konkret beträgt die Mehrwertsteuer, dann ab Juli für ein halbes Jahr 16 statt 19 Prozent. Der ermäßigte Satz, der für viele Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs gilt, sinkt von 7 auf 5 Prozent.
Darstellung Der Geplanten Senkung Der Mehrwertsteuer
Allerdings müssen die Maßnahmen vor in Kraft treten, noch von Bundestag und Bundesrat beschlossen werden. Hierfür sind Sondersitzungen am 29.6.20 geplant. In jedem Fall ist dies ein absolut sportlicher Plan und stellt Unternehmer vor riesige Herausforderungen.
Kassenbon Mit 16% MwstBetriebe müssen kurzfristig reagieren.
Systemseitige Umstellungen sind auch in den bondruckenden CAS-Waagen CT100 und CL5500 erforderlich.
Betriebe sind gezwungen, in kurzer Zeit systemseitig zu reagieren. Auch wenn jedem Unternehmer selbst überlassen bleibt, ob er die Ersparnis durch die Steuersenkung an den Endverbraucher weiterreichen möchte: Die geänderten Steuersätze müssen auf Rechnungen und Kassenzetteln mit dem ersten Tag korrekt ausgewiesen werden.

Wir möchten, dass Sie und Ihre Waagen-Nutzer bestmöglich gewappnet sind. Deshalb bieten wir Ihnen praktische Kurzanleitungen zur Anpassung der Steuersätze in den CAS Bon- und Kassenwaagen CT100 und CL5500. Eine Weitergabe an Ihre Kunden ist gestattet und erwünscht.

Laden Sie hier die Kurzanleitungen als PDF:

• PDF-Kurzanleitung CT100: Änderung der MwSt-Sätze
• PDF-Kurzanleitung CL5500: Änderung der MwSt-Sätze

Anleitungsvideos für CT100 und CL5500

Ergänzend zu den schriftlichen Anleitungen bieten wir Ihnen auf unserem neuen Youtube-Kanal zwei kurze Anleitungsvideos von jeweils eineinhalb Minuten. Auch hier ist eine Weitergabe an Ihre Kunden gestattet und erwünscht.

• Video CT100: Änderung der MwSt-Sätze
• Video CL5500: Änderung der MwSt-Sätze

Anpassung der Preise?
Das liegt beim Unternehmer.
Kassieren Im Café
Egal ob Artikel in der CAS Waage als Stückpreis oder kg-Preis gespeichert sind: die hinterlegten Preise sind Brutto-Preise. Nach dem Ändern der MwSt-Sätze bleiben diese Preise unverändert. Das hieße, die 3% bzw. 2% MwSt-Ersparnis bliebe beim Händler.
VonAndrea Jonas

Lebensmittel Kasse MWST

MWST Update für die Lebensmittelkasse mit Waagenanbindung

Nur für die Kassensoftware Lebensmittel mit Waagenanschluss. Bitte folgen Sie der Anleitung. Das MWST Programm kostet 190,00 Euro netto, Bestellung per Email an info@pos-software.de.

 

Hinweis:

  • Das Update ist nur durchzuführen, wenn Sie vorher eine Datensicherung jeder Kasse gemacht haben.
  • Sichern Sie das komplette Verzeichnis und machen Sie einen Tagesabschluss. Es sollten keine offenen Posten mehr vorhanden sein.
  • Kontrollieren Sie das Ergebnis.
  • Ohne Gewähr.
  • Für Kunden ohne Wartungsvertrag kostet das Upgrade 190,00 Euro netto – bitte vorher per Email bestellen. E-Mail info@pos-software.de

Schritt 1:

Bitte laden Sie unseren MWST Updater von diesem Link: Gestro Mwst Update

Schritt 2:

Bitte entpacken Sie den gesamten Inhalt und doppelklicken Sie auf Setup.exe

Schritt 4:

Bitte klicken Sie auf installieren

Schritt 3:

Bitte geben Sie hier ihren Key ein und klicken dann auf den Aktivieren.

Schritt 5:

So sollte das Fenster aussehen. Nun drücken Sie den Button Start. Dadurch wird eine Sicherungskopie der aktuellen Datenbank von Gestro erstellt. Diese finden Sie unter: C:\Gestro\Mwst_Update_(Datum und Uhrzeit) Danach werden beiden Listen  im Fenster automatisch gefüllt, Links sehen Sie die Liste ihrer Warengruppen, rechts die Liste ihrer Artikel.

Schritt 6:

Drücken Sie auf den Button Mwst 19% ==> Mwst 16% um die Mehrwertsteuer zu senken

Schritt 7:

Nachdem der Button gedrückt wurde, erscheint diese Meldung, bitte warten Sie, die Datenbank wird aktualisiert

Schritt 8:

Wenn die Mwst angepasst wurde, erscheint diese Meldung.

Die Mwst Anpasung ist fertig.

Info:

Bei Rückfragen sind wir gerne für Sie da. Bitte rufen Sie uns an, oder schreiben Sie uns eine Email. Aufgrund der erhöhten Anfragen kann es zu Wartezeiten kommen. Tel: 02842-9328660 oder info@pos-software.de

 
 
VonAndrea Jonas

Maxstore Umsatzsteuer 5%, 16%


Lebensmittelkasse mit Waage


CAS Waagen


Multidata Registrierkassen


Maxstore Kassen

Maxstore Umsatzsteuer Änderung 16% und 5%

Vom 1. Juli bis zum 31. Dezember 2020 wird der Mehrwertsteuersatz von 19% auf 16 Prozent und für den ermäßigten Satz von 7% auf 5 Prozent gesenkt. Alle Angaben ohne Gewähr, bitte fragen Sie Ihren Steuerberater. Änderungen nicht ohne Sicherung der Datenbank ausführen! Schritt 1-7 beschreibt die manuelle Umstellung der MWST und der Konten.  Alternativ können Sie ein MWST Umstellung Programm erhalten – Punkt 8. Die FIBU Konten müssen immer manuell umgestellt werden.

Datensicherung Kasse

Schritt 1

Sichern Sie das komplette Maxstore Verzeichnis auf dem Laufwerk c:/. Wir empfehlen keine Umstellung ohne Sicherung der Kasse. Wenn Sie mehrere Kassen haben, sichern Sie jede Kasse.


Maxstore-Kassensoftware-Tagesabschluss-Geldzählung

Schritt 2

Erstellen Sie einen Z-Bericht / Tagesabschluss. Es sollten keine offenen oder ungeklärten Positionen mehr vorhanden sein. Erstellen Sie für jede Kasse im Netzwerk einen Tagesabschluss.

Kassensoftware Büro Modul

Schritt 3

Wechseln Sie in den Bereich Büro. Sämtliche Einstellungen werden im Backoffice getätigt.

Mwst Ändern In Der Kassensoftware

Schritt 4

Wählen Sie “Kasseneinstellungen”, dann “Grundeinstellung” und hier den Reiter “Finanzdaten”.

Rechts sehen Sie in einer Tabelle die aktuellen Umsatzsteuersätze. Klicken Sie auf das + Zeichen unterhalb der Tabelle und fügen Sie einen Steuercode 8 mit 19% ein und 9 mit 7%. Der Steuersatz 19% hat das Konto 1776 (SKR03) und 7% hat 1771 (SKR03). Tragen Sie diese Konten bitte auch ein. Jetzt sind die Steuersätze 19% und 7% doppelt in der Tabelle.


Kassensoftware Mwst Umstellen

Schritt 5

Ändern Sie jetzt den Steuercode 1 auf 16% mit dem Konto 1775. Der Steuercode 2 ändern Sie auf 5% mit dem Konto 1773. In der Umsatzsteuer Tabelle stehen jetzt die Steuercodes

1 = 16% Konto 1775

2 = 5% Konto 1773

8 = 19% Konto 1776

9 = 7% Konto 1771

Kassensysteme, Kassensoftware Gastronomie

Schritt 6

Wenn Sie das Kassenbuch nutzen oder die DATEV Schnittstelle, dann ändern Sie bitte unter FIBU Konten die Umsatzsteuersätze und die Konten. Bitte nehmen Sie Rücksprache mit Ihrem Steuerberater. Die Beispielliste ist ohne Gewähr.

  • SKR03 / SKR04
  • 5% VST – 1568 / 1403
  • 16% VST – 1575 / 1405
  • 5% MWST – 1773 / 3803
  • 16% MWST 1775 / 3805
  • 5% Einkauf 3060 / 5110
  • 16% Einkauf – 3062  / 5130
  • 5 % Verkauf / Erlöse 8300 / 4300
  • 16 % Verkauf / Erlöse 8400 / 4400

Kassensoftware Gastronomie Bon Mwst

Schritt 7

Ändern Sie die Formulare

  1. Bonformular
  2. Rechnung A4
  3. Sammelrechnung A4

Im Fuß einer Rechnung sind oftmals Texte mit der Angabe des Steuersatzes. Diesen müssen Sie auch ändern.


Kassensoftware Mwst

Schritt 8

MWST Programm zum Ändern der Umsatzsteuer und Preise

Das Programm zum Ändern der Umsatzsteuer ist für Wartungskunden kostenfrei. Kunden ohne Wartungsvertrag bestellen das MWST Umstellungsprogramm bitte hier .

Bitte nicht ohne Sicherung ausführen. Kontrollieren Sie die Änderungen. Ohne Gewähr. Kassenabschluss vorher ausführen.

Das MWST Programm beinhaltet:

  • Automatische Anpassung der MWST Sätze 19% auf 16% und 7% auf 5%
  • Rückstellung der MWST Sätze zum 31.12.2020
  • Gastronomie Abfrage: Außerhaus / Innerhaus Steuersatz auf 5% setzten. Sicherung vorher nicht vergessen!
  • Alter VK Preis wird automatisch in eine neue Preisebene geschrieben
  • Preisanpassung mit frei bestimmbaren Faktor für die Preisreduzierung
  • Auf alte Einstellungen zurücksetzten nach dem 31.12.2020
  • Das Programm ändert nicht die FIBU Konten, diese müssen manuell geändert werden. Fragen Sie Ihren Steuerberater.


Mwst Ändern Kassensoftware

Schritt 9

Datenbankverbindung testen

  • Nachdem Sie die Datensicherung durchgeführt haben und den Tagesabschluss erstellt wurde, kopieren Sie das Programm “MWST Patch” in das Hauptverzeichnis der Maxstore Kasse (in der Regeld auf c:/)
  • Klicken Sie auf “Datenbankverbindung”
  • Testen Sie ob die Verbindung korrekt ist indem Sie auf den Butteon “Verbindung testen” klicken.

Mwst Umstellung

Schritt 10

MWST Sätze ändern

  • Links haben Sie die Tabelle mit den aktuellen Steuercodes, Steuersätzen und Konten
  • Der Button “Anpassen auf 16 und 5” bewirkt, dass die Steuercodes geändert werden. Nach Klick auf dem Button wird der Steuercode 1 mit 16 und der Steuercode 2 mit 5 angezeigt. 19% wird auf Code 8 und 7% auf Code 9 gelegt.
  • Der Button “Anpassen auf 19 und 7” ändert die Codes auf den voherigen Zustand. Code 1 ist dann wieder 19% und Code 2 –  7%.
  • Gastronomie: Wenn Sie den Steuersatz von “In-Haus” auf den “Außer-Haus” Steuersatz setzten möchten, dann klicken Sie auf den Button “In-Haus Steuersatz auf “Außer-Haus” Steuersatz anpassen”. Beide Steuersätze stehen dann auf 5%.


Mwst Umstellung

Schritt 11

Preise ändern

  •  Sie können die Preise ändern für den normalen und ermäßigten Steuersatz zu einem beliebigen Faktor in %. Tragen Sie eine Zahl in das Feld Faktor ein.
  • Sie haben die Möglichkeit die Preise zu “Senken” oder zu Erhöhen. Der alte Preis wird in eine VK Preisebene geschrieben und bleibt erhalten.
  • Mit “Alle Preise wieder herstellen” stellen Sie den Ursprungszustand wieder her.
  • Nicht-Rabattierfähige Artikel können aus der Preisanpassung ausgenommen werden, z.B. Zeitschriften oder Zigaretten.
  • Sollen bestimmte Artikelgruppen keine Preisänderung erhalten, stellen Sie bei “Anpassen” den Schalter auf nein.


Kassensoftware, Mwst

Schritt 12

Preise kontrollieren

  • Nach einer Preisänderung prüfen Sie die Preise indem Sie auf den Reiter  “Artikel” klicken.
  • In der Tabelle ist der Aktuelle Preis, der alte Preis und der aktuelle Steuersatz ersichtlich.
Mit Wartungvertrag
  • Sie erhalten das Upgrade für die Preisänderung kostenfrei
  • Das Update stellen wir zum Download zur Verfügung
  • Bitte vorher eine Sicherung durchführen
  • Wenn wir das Upgrade einspielen sollen und die Formulare ändern, fragen Sie bitte per E-Mail nach einem Termin.  Kosten je Stunde 60,00 Euro netto – bitte vorher bestellen
Ohne Wartungsvertrag
  • Das Upgrade für die Preisänderung kostet 190,00 Euro netto inkl. 1 Stunde Fernwartung – bitte vorher bestellen
Das Upgrade ist über E-Mail zu bestellen – info@pos-software oder im WEBShop zu kaufen. Sie erhalten einen Vorkassenrechnung, wenn wir das Upgrade einspielen sollen. Umstellungen ohne Bestellung sind aufgrund der Vielzahl von Kunden nicht möglich.